Ralf

Strategische Fernwärmenetzsimulation in Bad Langensalza

Im Rahmen der Standortsuche für die neue Energiezentrale zur Versorgung der Fernwärmenetze in Bad Langensalza, führte EA Systems Dresden grundlegende Netzuntersuchungen durch. Im Auftrag der BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH wurden sechs ausgewählte Betriebsfälle untersucht. Für die passende Analyse wurden dabei einzelne Netzparameter wie Druck, Temperatur, Wärmeverluste, etc. für die Anschlussstellen und relevante Netzpunkte (Schlechtpunkte) für verschiedene Betriebsszenarien ermittelt und bewertet. Für die Berechnung wurden die EA Systems Dresden eigenen Fernwärmenetzmodelle der Green City Bibliothek in SimulationX eingesetzt. Im Ergebnis konnten fundierte Aussagen über die Machbarkeit und technische Umsetzbarkeit der geplanten Maßnahmen getroffen werden.

Wissen was geschieht: Druck- und Temperaturverläufe im Jahresverlauf bei Vollversorgung beim alten Standort
Passende Analyse der einzelnen Netzparameter für verschiedene Betriebsszenarien

Leistungen von EA Systems Dresden

  • Netzberechnung des bestehenden Fernwärmenetzes und Vergleich mit den tatsächlichen Fahrweisen
  • Prüfung, ob der neue Standort notfalls das gesamte Fernwärmegebiet versorgen kann, wenn es zu einem Defekt am bestehenden BHKW oder auf der Fernwärmehauptanschlusstrasse kommen sollte (Ringversorgung über zwei Standorte)
  • Nennweitenprüfung der bestehenden Leitungen inkl. Austauschempfehlung für einzelne Abschnitte
  • Bewertung der Position und Dimensionierung der neuen Trasse

Projektergebnisse

  • Eine Vollversorgung des Gesamtnetzes ist von beiden Heizzentralen aus unter Voraussetzung der ausreichenden Dimensionierung der neuen Anschlusstrasse möglich
  • Kritische Vorlaufdrücke in den Hausanschlussstationen werden nicht erreicht
  • Die untersuchten Trassenbereiche sind aussreichend dimensioniert um den zweiten Heizzentralenstandort zu integrieren – bei entprechendener Größe der Koppeltrasse
  • Die Reduktion der Rücklauftemperaturen der Hausanschlussstationen auf 40 °C verringert die Verlustleistung des Netzes um 24 %