Riesa: Druckhaltung mit dem vorhandenen digitalen Zwilling prüfen

22.06.2026

Für die Transformationsplanung der Stadtwerke Riesa GmbH haben wir einen digitalen Zwilling der bestehenden Fernwärmenetze Elbufer und Bebelstraße aufgebaut. Damit wurden Ausbau- und Transformationsszenarien untersucht, darunter die Verbindung der beiden Netze und die Integration zusätzlicher Wärmequellen.

Speicherhöhe für die Druckhaltung untersuchen

Nach Abschluss des Hauptprojekts sollte die bestehende Druckhaltung verlegt und künftig als druckloser Pendelspeicher ausgeführt werden. Zu klären war, welche Speicherhöhe für eine zuverlässige Druckhaltung erforderlich ist – sowohl im heutigen Netzbetrieb als auch im zukünftig zusammengelegten Netz. Die Auslegung beeinflusst die Genehmigungsfähigkeit und die Wirtschaftlichkeit der geplanten Lösung.

Simulationsmodell der verbundenen Fernwärmenetze Elbufer und Bebelstraße in Riesa

Mit dem bereits vorhandenen digitalen Zwilling und unserer DynamicDistrictHeatingGridLibrary konnten wir die geplante Dimensionierung dynamisch überprüfen. Die Simulationen bestätigten, dass die vorgesehene Druckhaltung für den aktuellen Betrieb und den zukünftigen Netzausbau ausreichend dimensioniert ist. Sie zeigten außerdem, dass dynamische Effekte im Netz die erforderliche Speicherhöhe reduzieren können.

Der digitale Zwilling konnte damit über die ursprüngliche Transformationsplanung hinaus für eine konkrete Auslegungsfrage genutzt werden. Die Ergebnisse unterstützen technische, wirtschaftliche und genehmigungsrelevante Entscheidungen zur Umsetzung.

Weitere Informationen zur Modellierung und zu den untersuchten Netzvarianten finden Sie auf der Projektseite zur Netzhydraulikanalyse in Riesa.

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